UNION-REGIONEN
Inhaltsverzeichnis
Selbstverständnis einer staatsübergreifenden Institution
Die UNION-REGIONEN verstehen sich als nicht-staatlicher, dauerhaft angelegter Rahmen zur Wahrung kultureller Eigenständigkeit, biosphärischer Verantwortung und koexistenter Lebensformen auf dem Planeten Erde.
Sie entstehen nicht im Gegensatz zu bestehenden Staaten, Institutionen oder Rechtsordnungen, sondern aus der Einsicht, dass nicht alle Menschen, Gemeinschaften und Regionen ihre Zukunft im Wettbewerb, in Konfrontation oder in Unterordnung sehen. Die UNION-REGIONEN richten sich an jene, die Stabilität, Mitverantwortung und langfristige Tragfähigkeit höher gewichten als kurzfristige Durchsetzung.
Diese Institution erhebt keinen Anspruch auf Hoheit, keine moralische Überlegenheit und kein Recht auf Zwang. Sie bietet einen Ordnungsrahmen an – freiwillig zugänglich, klar definiert und dauerhaft angelegt.
Der Mensch wird dabei weder idealisiert noch verurteilt. Machtstreben, Konflikt, Rückzug und Unterschiedlichkeit gelten als Teil menschlicher Realität. Spannungen werden nicht als Störung verstanden, sondern als normaler Zustand pluraler Gemeinschaften. Ordnung entsteht hier nicht durch Dominanz, sondern durch klare Grenzen, verbindliche Regeln und gegenseitige Achtung.
Die Zugehörigkeit zu den UNION-REGIONEN ist freiwillig, zeitlich ungebunden und jederzeit lösbar. Niemand verliert Würde durch einen Austritt, niemand erlangt Vorrang durch bloßen Verbleib. Zugehörigkeit bedeutet Teilnahme – nicht Besitz, nicht Kontrolle.
Gleichzeitig ist festzuhalten:
Wer sich den UNION-REGIONEN anschließt, erkennt das gemeinsame Regelwerk (Verfassung) als verbindliche Grundlage an. Dieses Regelwerk gilt ausnahmslos für alle Beteiligten. Es ist Voraussetzung für eine gemeinschaftliche Ordnung, in der unterschiedliche Lebensweisen bestehen können, ohne einander zu unterdrücken.
Ziel der UNION-REGIONEN ist nicht Einigkeit, sondern Tragfähigkeit.
Nicht Harmonie, sondern Fortbestand.
Nicht Beschleunigung, sondern Zukunftsfähigkeit – für heutige und kommende Generationen aller Lebensformen auf der Erde.
NEUTRALIA – Zivilisatorische Patronanz
NEUTRALIA steht für den zivilisatorischen Entschluss, Koexistenz über Durchsetzung zu stellen.
Unter ihrer Patronanz begründen die UNION-REGIONEN einen Coexistential Sanctuary – einen geschützten, nicht-kriegerischen Raum, in dem Verschiedenheit ohne Gewalt bestehen kann.
Zugang erhält, wer sich freiwillig der Selbstbindung an gemeinsame Regeln unterwirft, Gewalt als Mittel der Ordnung ausschließt und den Konsensweg als Ausdruck gemeinsamer Verantwortung anerkennt.
Warum der Begriff NEUTRALIA
Der Begriff NEUTRALIA wurde bewusst neu gewählt. Bestehende Begriffe wie Staat, Neutralität, Asyl, Schutzgebiet oder Institution sind historisch, politisch oder ideologisch vorgeprägt und tragen Erwartungen in sich, die dem hier beschriebenen Ansatz nicht gerecht werden.
NEUTRALIA bezeichnet daher keinen Machtanspruch und keine Abgrenzung, sondern einen gemeinsamen zivilisatorischen Bezugspunkt. Der Begriff schafft sprachlichen Raum für eine Ordnung, die weder durch militärische Stärke noch durch moralische Überlegenheit wirkt, sondern durch freiwillige Selbstbindung, klare Regeln und die Bereitschaft zur Koexistenz.
„Von diesem Selbstverständnis zur Verfassung“
„Die hier beschriebenen Grundannahmen bilden die Grundlage der späteren Verfassung.“
→ Link zur Seite„Neutralitäts- und Schutzgrundsatz (NEUTRALIA)“
„Der Schutzraum NEUTRALIA ist an klare Bedingungen gebunden.“
→ Link zur Seite„Partner innerhalb der UNION-REGIONEN“
„Die UNION-REGIONEN verstehen Partnerschaft nicht als Zugehörigkeit, sondern als übernommene Verantwortung.“
→ Link zur Seite