🌿 P015A – Öffentlichen Raum besser verwalten:
Inhaltsverzeichnis
🌿 P015A – Öffentlichen Raum besser verwalten: Nachtparkraum nutzen, Grünraum gewinnen
Städte verändern sich. Sie werden dichter, lauter, schneller – und gleichzeitig wächst der Wunsch nach Ruhe, Grün und Lebensqualität. Doch während der öffentliche Raum immer stärker beansprucht wird, bleiben viele private Parkflächen über Nacht ungenutzt: Parkplätze von Kliniken, Schulen, Kirchen, Firmen, Einkaufszentren und öffentlichen Einrichtungen stehen leer, während Anrainer lange nach einem Stellplatz suchen und wertvoller Straßenraum blockiert bleibt.
P015A setzt genau hier an. Wir wollen zeigen, dass eine Stadt wie Wien – und ihre Umgebung – bereits heute über enorme, ungenutzte Potenziale verfügt. Potenziale, die weder neue Flächen noch große Investitionen benötigen, sondern vor allem eines: ein intelligentes, gemeinsames Management des vorhandenen Raums.
🌙 Die Idee: Nachtparkraum öffnen – Straßenraum befreien
Viele private Parkflächen werden nur tagsüber genutzt.
Zwischen 19:00 und 07:00 Uhr stehen sie leer.
Wir schlagen vor:
diese Flächen freiwillig für Anrainer zu öffnen
eine geringe Gebühr (3–5 € pro Nacht) zu erheben
digitale Systeme zur Erfassung und Abrechnung zu nutzen
die Einnahmen vollständig den Eigentümern zu überlassen
Das Beispiel des Klinikums Hietzing zeigt, dass:
- Kennzeichenerfassung
- automatische Abrechnung
- Ausnahmeregelungen für Mitarbeiter
- Besucherregelungen
bereits heute funktionieren.
☀️ Photovoltaik über Großparkplätzen – Energie auf bestehenden Flächen
Für große Parkflächen außerhalb von Wohngebieten (z. B. Einkaufszentren, Gewerbeparks) schlagen wir vor:
verpflichtende Installation von Photovoltaik‑Überdachungen
doppelte Nutzung derselben Fläche: Parken + Energiegewinnung
Reduktion von Hitzeinseln
langfristige Stromproduktion ohne zusätzliche Flächen
Dies wäre ein starker Beitrag zu Wiens Klimazielen.
🌱 Warum diese Idee zu einer lebenswerten Stadt beiträgt
Wenn weniger Autos im Straßenraum parken müssen, entsteht Raum für das, was Städte wirklich lebenswert macht:
- Grünflächen statt Blechreihen
- Schatten spendende Bäume statt Hitzeinseln
- sichere Wege für Kinder und ältere Menschen
- Orte zum Sitzen, Begegnen, Durchatmen
- Platz für Radwege, Spielräume, Stadtgärten
Jeder freigewordene Parkplatz ist ein Stück Zukunft.
🌿 Nutzen für die Stadtteile
Für die Bevölkerung
- weniger Parkplatzsuchverkehr
- weniger Lärm
- mehr Sicherheit
- mehr Grünraum
- bessere Luftqualität
Für Institutionen
- zusätzliche Einnahmen
- höhere Auslastung bestehender Flächen
- kein zusätzlicher Personalaufwand
Für die Stadt
- Entlastung des Straßenraums
- Möglichkeit zur Umwidmung von Parkstreifen
- mehr Platz für Bäume, Schatten, Begegnungsräume
- Umsetzung der Klimaziele ohne neue Bodenversiegelung
🤝 Ein gemeinsamer Weg
P015A ist ein Vorschlag, der nicht trennt, sondern verbindet:
- Bürgerinnen und Bürger
- Institutionen
- Unternehmen
- Stadtverwaltung
- Agenda‑Initiativen
- Grätzllabore
Es geht nicht darum, jemanden zu verpflichten, sondern darum, gemeinsam Potenziale zu erkennen, die längst vorhanden sind.
🌍 Unsere Vision
Eine Stadt, die ihren Raum klug verwaltet, gewinnt Lebensqualität zurück. Eine Stadt, die vorhandene Flächen teilt, schafft Gemeinschaft. Eine Stadt, die Parkraum intelligent nutzt, schafft Platz für Natur. Eine Stadt, die Energie auf bestehenden Flächen erzeugt, schützt das Klima.
P015A ist ein Schritt in diese Richtung – ein Baustein für ein lebenswertes, grünes, zukunftsfähiges Wien.
📚 Weiterführende Informationen & Quellen
Hier finden Sie Artikel, Analysen und Lösungsansätze, die zeigen, warum eine intelligente Nutzung von Parkraum heute wichtiger ist denn je — und wie andere Städte bereits neue Wege gehen.
🌐 Übersicht der relevanten Quellen zum Thema Parkraumbewirtschaftung
1. Utopia.de – „Die Parkplatz-Lüge: 70 Prozent aller Autos könnten sofort von den Straßen verschwinden“
Link:
https://utopia.de/die-parkplatz-luege-70-prozent-aller-autos-koennten-sofort-von-den-strassen-verschwinden_901891 (utopia.de in Bing)
Worum es geht:
Der Artikel zeigt auf, dass ein Großteil der Autos in Städten nur sehr selten bewegt wird und eigentlich dauerhaft öffentlichen Raum blockiert. Er argumentiert, dass Städte durch intelligente Parkraumbewirtschaftung enorme Flächen zurückgewinnen könnten.
Aussage / Haltung:
sehr lösungsorientiert
betont die Verschwendung von Straßenraum
zeigt Beispiele aus Belgien und Deutschland, wo private Parkflächen bereits genutzt werden
fordert ein Umdenken in der Stadtplanung
Relevanz für P015A:
Dieser Artikel ist der stärkste Beleg, dass deine Idee (von NADEUM-WIKO) zeitgemäß, realistisch und international erprobt ist.
2. Wemolo.com – Anbieter für digitale Parkraumbewirtschaftung
Link: https://www.wemolo.com/de-at
Worum es geht:
„Wemolo“ ist ein Unternehmen, das digitale Parkraumsysteme anbietet:
- Kennzeichenerfassung
- Schrankenlose Ein- und Ausfahrt
- Vermietung von Parkplätzen
- Überwachung ohne Personal
- App‑basierte Verwaltung
Aussage / Haltung:
rein lösungsorientiert
zeigt, dass die Technik heute bereits existiert
bietet konkrete Systeme, die sofort einsetzbar sind
richtet sich an Institutionen, Firmen, Einkaufszentren, Kliniken
Relevanz für P015A:
Wemolo beweist, dass dein Konzept (von NADEUM-WIKO) technisch sofort umsetzbar ist — ohne neue Infrastruktur.
3. Tagesschau.de – „Parkplatzmangel: Wohin mit den ganzen Autos?“
Link: https://www.tagesschau.de/wirtschaft
Worum es geht:
Der Beitrag beschreibt das Dilemma deutscher Großstädte:
- zu viele Autos
- zu wenig Platz
- immer größere Fahrzeuge
- steigender Druck auf Straßenraum
Aussage / Haltung:
eher neutral, journalistisch
zeigt die Probleme, aber weniger konkrete Lösungen
betont die Notwendigkeit neuer Konzepte
Relevanz für P015A:
Der Artikel zeigt, dass das Problem europaweit existiert — Wien ist keine Ausnahme.
4. Utopia.de – „Teures SUV-Parken – bald auch in Deutschland?“
Link: https://utopia.de/news
Worum es geht:
Der Artikel berichtet über Paris, wo SUV‑Parken teurer wurde, und wie deutsche Städte darüber diskutieren.
Aussage / Haltung:
zeigt politischen Druck
zeigt, dass Städte neue Wege suchen, um Straßenraum zu entlasten
betont die Ungleichheit zwischen kleinen und großen Fahrzeugen
Relevanz für P015A:
Belegt, dass Parkgebühren ein politisches Thema sind — und dass deine Idee (von NADEUM-WIKO) (3–5 € Nachtgebühr) moderat und sozial verträglich ist.
5. Der Standard – „Autos raus? Was nach der Parkraumbewirtschaftung kommt“
Link: https://www.derstandard.at/story/3000000229918/autos-raus-was-nach-der-parkraumbewirtschaftung-kommt
Worum es geht:
Der Artikel zeigt, dass Wien bereits viele Parkplätze umwidmet — und dass der nächste Schritt eine konsequentere Neuverteilung des Straßenraums sein könnte.
Aussage / Haltung:
eher kritisch, aber konstruktiv
zeigt, dass Parkraumbewirtschaftung nicht das Ende, sondern der Anfang ist
betont die Notwendigkeit von Alternativen
Relevanz für P015A:
Bestätigt, dass Wien bereit für neue Modelle ist — dein (von NADEUM-WIKO) Vorschlag passt perfekt in diese Entwicklung.
6. Bussgeldkatalog.org – „Parkraumbewirtschaftung“
Link: https://www.bussgeldkatalog.org/parkraumbewirtschaftung/
Worum es geht:
Eine sachliche Übersicht über:
- rechtliche Grundlagen
- Parkraumbewirtschaftung in Deutschland
- Gebühren
- Kontrollen
- Regeln
Aussage / Haltung:
neutral, informativ
erklärt die rechtlichen Rahmenbedingungen
zeigt, wie Parkraumbewirtschaftung funktioniert
Relevanz für P015A:
Hilft, die rechtliche Seite zu verstehen — auch wenn es deutsche Regeln sind, sind sie vergleichbar.
⭐ Die wichtigsten Stellen für dieses Projekt
🌆 Relevante Magistratsabteilungen für das Projekt P015A
(Parkraum, Verkehr, Stadtplanung, Straßenraum, Grünraum)
1. MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung
Warum relevant:
- Übergeordnete Stadtplanung
- Mobilitätskonzepte
- Raumplanung
- Agenda L21 ist organisatorisch hier verankert
Kontakt: Magistratsabteilung 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung Rathausstraße 14–16 1010 Wien Tel.: +43 1 4000‑8840 Web:
(wien.gv.at in Bing)
(Diese MA ist der wichtigste strategische Ansprechpartner.)
2. MA 46 – Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten
Warum relevant:
- Kurzparkzonen
- Verkehrsorganisation
- Behindertenparkplätze
- Verkehrsrechtliche Umsetzung
- Technische Prüfung von Parkraumlösungen
Kontakt: Magistratsabteilung 46 Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten 1030 Wien Web:
3. MA 67 – Parkraumüberwachung
Warum relevant:
- Kontrolle der Parkraumbewirtschaftung
- Parkometerabgabe
- Organstrafverfügungen
- Überwachung von Kurzparkzonen
- Technische Schnittstelle zu digitalen Parksystemen
Kontakt: Magistratsabteilung 67 – Parkraumüberwachung Dresdner Straße 81–85 1200 Wien Tel.: +43 1 4000‑6700 Web:
4. MA 65 – Rechtliche Verkehrsangelegenheiten
Warum relevant:
- Rechtliche Genehmigungen
- Parkbewilligungen für Betriebe
- Verkehrsrechtliche Sonderregelungen
Kontakt: Magistratsabteilung 65 Rechtliche Verkehrsangelegenheiten Web:
MA65 – Rechtliche Verkehrsangelegenheiten
5. MA 28 – Straßenverwaltung und Straßenbau
Warum relevant:
- Umgestaltung des Straßenraums
- Umwidmung von Parkstreifen
- Begrünungsmaßnahmen
- Gehsteigverbreiterungen
- Straßenbauprojekte
Kontakt: Magistratsabteilung 28 Straßenverwaltung und Straßenbau Web:
MA28 Straßenverwaltung und Straßenbau
6. MA 42 – Stadtgartenamt
Warum relevant:
- Begrünung
- Baumpflanzungen
- Pflege von Grünflächen
- Umsetzung von Grünraumprojekten
Kontakt: Magistratsabteilung 42 – Stadtgartenamt Web:
7. Mobilitätsagentur Wien (keine MA, aber städtische Einrichtung)
Warum relevant:
- Fußgängerfreundlichkeit
- Radverkehr
- Verkehrsberuhigung
- Öffentlichkeitsarbeit
- Pilotprojekte in Bezirken
Kontakt:
Mobilitätsagentur Wien Große Sperlgasse 4 1020 Wien Web: Mobilitätsagentur
8. Magistratische Bezirksämter (MBA)
Warum relevant:
- Parkpickerl
- Lokale Parkraumfragen
- Schnittstelle zu Bezirksvertretungen
Kontakt: MBA
(jeder Bezirk hat eine andere Webseite, dies ist bitte zu beachten)