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Geschichte von NADEUM

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte von NADEUM bis NADEUM-WIKO (2015–2025)

2015 – Das Gründungsjahr

Am 15. August 2015 wurde der Verein NADEUM offiziell gegründet.
Ausgangspunkt war die Überzeugung, dass nachhaltiges Denken, verantwortungsvolles Handeln und langfristige Perspektiven zentrale Bausteine für eine zukunftsfähige Gesellschaft sind.

2016 – Migration, Begegnungen und neue Perspektiven

2016 war geprägt von intensiven Begegnungen, insbesondere mit Menschen aus afrikanischen Ländern.
Viele dieser Personen verbanden mit NADEUM die Hoffnung auf Unterstützung im Asylverfahren. Für NADEUM selbst war dieses Jahr vor allem eines: ein Lernprozess. Afrika wurde nicht länger als abstrakter Kontinent wahrgenommen, sondern als vielfältiger Lebensraum mit realen Herausforderungen, Hoffnungen und Potenzialen

2017 – Kooperation mit GAFÉIAS

NADEUM und die Organisation GAFÉIAS arbeiteten in mehreren Projekten zusammen.
Besonders hervorzuheben ist das Projekt P005, das zunächst unter dem Titel „Plastic Strike Back“, später „Oceans 2030“ geführt wurde.
Im Laufe der Arbeit zeigte sich jedoch die enorme technische, wirtschaftliche und politische Komplexität des Themas Plastikverwertung. Die Kooperation wurde daraufhin neu ausgerichtet:

  • NADEUM fokussierte sich auf Plastikrecycling
  • GAFÉIAS entwickelte das Projekt OCEANS2050 weiter

2018 – Abschiede und Einschnitte

2018 war ein Jahr des Verlusts und der Veränderungen.
Mehrere Mitglieder verließen NADEUM – teils ohne Abschied, teils aufgrund äußerer Umstände. Ein langjähriger Freund des Präsidenten zog sich unerwartet zurück. Andere afrikanische Mitglieder wurden im Zuge staatlicher Entscheidungen aus Österreich abgeschoben.
Lediglich ein Mitglied aus Nigeria blieb in Wien, integrierte sich erfolgreich und ist heute als Pastor tätig.

2019 – Jahr der Neuausrichtung

Bereits zu Beginn des Jahres verdichteten sich internationale Hinweise auf eine bevorstehende globale Krise. Berichte über einen neuartigen Virus sorgten für erste Unsicherheit.
NADEUM begann, seine Ausrichtung und Arbeitsweise zu überdenken – noch ohne zu wissen, welche Dimension diese Entwicklung annehmen würde.

2020 – Die Welt im Stillstand

Mit COVID-19 kam es zu einem weltweiten Einschnitt. Wirtschaften wurden heruntergefahren, soziale Kontakte stark eingeschränkt.
Die Pandemie zeigte drastisch, wie fragil moderne Gesellschaften sind. Gleichzeitig wurden ökologische Effekte sichtbar – etwa eine kurzfristige Erholung der Natur.
Die psychischen und sozialen Folgen dieser Zeit wirken bis heute nach und beeinflussen politische wie gesellschaftliche Entwicklungen weltweit

2021 – Regeln, Spannungen und Orientierungssuche

Das Jahr 2021 war geprägt von Verordnungen, Einschränkungen und gesellschaftlichen Spannungen.
Auch innerhalb von NADEUM gab es unterschiedliche Sichtweisen auf staatliche Maßnahmen und persönliche Freiheiten. Physische Treffen waren kaum möglich, die Vereinsarbeit stark eingeschränkt. Dennoch versuchte jedes Mitglied, seinen Weg durch diese herausfordernde Phase zu finden.

2022 – Langsames Erwachen

Mit den ersten Lockerungen begann ein vorsichtiges gesellschaftliches Wiederhochfahren.
Zugleich nahmen Diskussionen, Schuldzuweisungen und politische Spannungen zu. Gesellschaften polarisierten sich, Vertrauen ging verloren.
Für NADEUM war dieses Jahr geprägt von Beobachtung, Analyse und innerer Neuorientierung.

2023 – Ein neues, kleines Team

NADEUM bestand nun nur noch aus drei aktiven Personen.
Trotz der geringen Größe entstand neue Motivation: weniger Struktur, dafür mehr Klarheit, Fokus und Umsetzbarkeit. Neue Ideen konnten schneller diskutiert und vorbereitet werden

2024 – Vertiefung der Afrika-Arbeit

Durch neue Kontakte, insbesondere über internationale Netzwerke, lernte NADEUM engagierte junge Menschen aus verschiedenen afrikanischen Ländern kennen.
Es entstanden Partnerschaften und Mitgliedschaften, erstmals auch eine afrikanische Zweigstelle.
Dabei zeigte sich ein zentrales Spannungsfeld: Erwartungen an finanzielle Unterstützung versus NADEUMs klare Ausrichtung auf Hilfe zur Selbsthilfe.
Statt Geldflüsse setzte der Verein bewusst auf Sozialkompetenz-Trainings, Beratung und Wissensvermittlung – Migration nach Europa sollte nicht als einzige Perspektive gesehen werden.

2025 – NADEUM wird nach außen NADEUM-WIKO

Im Jahr 2025 trat der Verein unter dem erweiterten Namen NADEUM-WIKO auf.
Das Konzept ACAPMUSSC_MYC wurde internationalen Stellen vorgestellt. Parallel wurden kleinere Selbsthilfegruppen (SHGs) in Kenia, Sierra Leone, Ghana und im Umfeld von UNHCR-Camps begleitet.
Viele Ideen wurden angestoßen, nicht alle konnten umgesetzt werden. Dennoch brachte der Austausch mit afrikanischen Mitgliedern wertvolle neue Perspektiven.

Projektansätze 2025:

  • IT-Solutions: Sicherheits-Checks für IT-Infrastruktur afrikanischer Institutionen
  • Plastikverwertung: Umwandlung von Plastik in synthetisches Öl mittels Hochtemperaturverfahren

2026 – Ausblick

NADEUM-WIKO wird berichten, sobald neue Ergebnisse, Projekte oder belastbare Entwicklungen vorliegen.

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