P015 AGENDA Lebenswertes 1150 WEST
Inhaltsverzeichnis
2017 "Wie könnte "NEU PENZING" zukünftiger werden
2017 musste ich als im Ruhestand befindlicher ehemaliger Postbeamter erkennen, dass sich mein Teilbezirk Neu-Penzing seit 1986 kaum zum Positiven verändert hatte. Die Bäume am Rande der Straßen standen unter erheblichem Stress, und parkende Autos prägten das Straßenbild. Ich war 1986 hierher gezogen, voller Hoffnung und Aufbruchsstimmung. Heute wirkt dieser Teilbezirk vor allem als Wohn- und Schlafraum. Viele Kleinbetriebe sind verschwunden oder haben schließen müssen. Verblieben sind lediglich eine Tierfutterfabrik, ein Klavierhersteller, einige Schulen, Kellerlokale und an den Hauptstraßen die üblichen Konsumgeschäfte.
Am 1. Mai 2017 trat ich nach einem langen Berufsleben in den Ruhestand. Meine berufliche Laufbahn war geprägt von Pflichtbewusstsein, Verantwortung und engem Kontakt zur Bevölkerung.
Rückblickend hat sich das Berufsbild des Zustellers über die Jahrzehnte stark gewandelt. Zwischen den späten 1980er-Jahren und den umfassenden Umstrukturierungen war diese Tätigkeit nicht nur logistischer Natur, sondern auch sozial geprägt: Nähe zu den Menschen, Verlässlichkeit und ein gewachsenes Vertrauensverhältnis zu den Anwohnerinnen und Anwohnern waren zentrale Elemente.
Mit der Transformation des ehemaligen Staatsbetriebs zu einem modernen, wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen haben sich Aufgaben, Prioritäten und Rahmenbedingungen grundlegend verändert. Neue Dienstleistungen, effizientere Abläufe und andere organisatorische Anforderungen prägen heute den Berufsalltag. Diese Entwicklungen spiegeln die wirtschaftlichen Notwendigkeiten und den Wandel der Zeit wider.
Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie nachhaltig die heutige Arbeitsrealität im Außendienst über ein gesamtes Berufsleben hinweg ist. Die Anforderungen sind hoch, die Belastungen vielfältig – eine Erfahrung, die viele Bereiche moderner Dienstleistungsarbeit betrifft.
Seit meinem Eintritt in den Ruhestand betrachte ich meine unmittelbare Umgebung mit einem neuen Blick. Der westliche Teil des 15. Wiener Gemeindebezirks, einst geprägt von Grünflächen und Erholungsräumen, zeigt heute deutliche Spuren zunehmender Verkehrsverdichtung. Öffentlicher Raum wird intensiver genutzt, Flächen verändern ihre Funktion, und das Stadtbild passt sich neuen Mobilitäts- und Nutzungsansprüchen an.
Meine Wohngegend Neu-Penzing wird von mehreren Straßen und Gassen begrenzt, deren Topografie das tägliche Leben spürbar beeinflusst. Vom sanften Anstieg der Beckmanngasse über steilere Abschnitte zur März- und Meiselstraße bis hin zur Hütteldorfer Straße zeigt sich ein abwechslungsreiches, teils herausforderndes Gelände – insbesondere für ältere Menschen.
Richtung Innenstadt bietet das Gebiet rund um den Meiselmarkt ein lebendiges Bild: Nahversorgung, kleine Lokale und ein vielfältiges kulturelles Angebot prägen diesen Abschnitt. Unterschiedliche Verkehrsanbindungen und soziale Begegnungsräume machen ihn zu einem wichtigen lokalen Zentrum.
Der weitere Verlauf Richtung Johnstraße eröffnet den Blick auf historische Wahrzeichen wie Schloss Schönbrunn und die Gloriette – ein stiller Hinweis darauf, wie eng städtische Entwicklung, Geschichte und Alltagsleben miteinander verknüpft sind.
Das Team das versucht Neu Penzing lebenswerter zu gestalten

Agenda Team "Lebenswertes 1150 West"
Georg-Josef hatte mit der Ullrike diese Agenda aufgebaut . Peter hilft uns mit seinen Expertisen.
Georg-Josef hat diese Agenda gemeinsam mit Ulrike aufgebaut. Unterstützt werden wir dabei von Peter, der seine fachliche Expertise einbringt und sich zusätzlich in der Agenda Rad im Fünfzehnten sowie in der Agenda Grün statt Grau engagiert. Diese Vernetzung unterschiedlicher Agendas war und ist eine wertvolle Grundlage für den Austausch und für gemeinsame Perspektiven im Bezirk.
Zu Beginn verbanden viele Bürger:innen große Hoffnungen mit den Bezirksagendas – die Hoffnung, eigene Ideen rasch umsetzen und sichtbare Veränderungen im Grätzl erreichen zu können. Mit der Zeit zeigte sich jedoch, dass nicht alle Erwartungen sofort erfüllbar waren. Bei manchen Engagierten spielten zeitliche Belastungen eine Rolle, bei anderen führte der komplexe Abstimmungsprozess mit Verwaltung und Politik zu einer gewissen Ernüchterung. Der anfängliche Schwung wich stellenweise einer realistischeren Einschätzung der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen.
Dennoch konnten konkrete Fortschritte erzielt werden: Die Goldschlagstraße und die Meislstraße wurden zu sogenannten Radstraßen umgestaltet. Für die übrigen Gassen in Neu-Penzing stehen weitere Schritte – etwa Begrünungsmaßnahmen und eine behutsame Revitalisierung des Straßenraums – noch aus. Der Platz für zusätzliche Bäume und Grünflächen wäre grundsätzlich vorhanden, ohne dass zwingend für viele Anwohner:innen wichtige Parkplätze entfallen müssten.
Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass wir uns in einem dicht bebauten Häuserblock befinden, in dem ein hoher Anteil der Bewohner:innen Migrationsbiografien hat und rund die Hälfte der Häuser über keine eigenen Garagen verfügt. Viele Menschen sind daher auf das Auto angewiesen, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen. Diese sozialen und infrastrukturellen Realitäten machen deutlich, dass Veränderungen im öffentlichen Raum sensibel, schrittweise und im Dialog mit den Bewohner:innen erfolgen müssen.
Gerade diese Erfahrungen zeigen, wie wichtig langfristiges Engagement, gegenseitiges Verständnis und realistische Zielsetzungen sind, um nachhaltige Verbesserungen im Bezirk zu erreichen.
Wien im Wandel – ein persönlicher Blick (1970–2020)
Ich bin ein typischer Wiener – im besten Sinne ein Mischling. Ein Teil meiner Großeltern stammt aus dem Riesengebirge und aus Prag, der andere aus Ungarn, dazu kommen einige Generationen Wien. Diese Mischung hat meinen Blick auf Stadt, Gesellschaft und Entwicklung früh geprägt.
Bereits 1966 war ich Schüler der HTLBV und später Ferialpraktikant, um mir etwas dazuzuverdienen. Meine Mutter arbeitete damals als Freiberuflerin mit der Stadt Wien zusammen. In einer Zeit lange vor Computern, digitalen Karten und Satellitenbildern wurden Luftaufnahmen noch von Reportern aus Flugzeugen erstellt – in systematischen Reihenbildern aus der Vogelperspektive, vergleichbar mit dem, was heute Satelliten leisten.
Da ich über ein ausgeprägtes fotografisches Gedächtnis verfügte und mir Städte schon früh anhand von Stadtplänen räumlich „von oben“ vorstellen konnte, wurde ich gefragt, ob ich diese Luftaufnahmen den jeweiligen Stadtplänen und Straßenzügen zuordnen könne – was ich auch tat.
Schon damals wurde mir bewusst, dass Planung immer auch Interpretation ist: Die Vision einer Generation oder eines Planungsteams muss nicht zwangsläufig mit der Stadtvision zukünftiger Generationen übereinstimmen.
1970 wohnte ich bereits in Wien, in einer Zeit, in der die Stadt – wie viele andere europäische Metropolen – intensiv geplant, gebaut und umgestaltet wurde. Schon früh war ich, wenn auch indirekt, mit Fragen der Gestaltung des öffentlichen Raums konfrontiert. Dadurch entwickelte ich ein Verständnis dafür, wie schwierig es ist, neue Ideen nicht nur zu formulieren, sondern sie unter realen politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen auch umzusetzen.
Seit jener Zeit wird Wien durchgehend von derselben politischen Kraft als Hauptakteur verwaltet. Diese politische Kontinuität hat die Stadt ebenso geprägt wie ihre Bewohnerinnen und Bewohner. Wien veränderte sich – manchmal langsam, manchmal spürbar, oft mit Verzögerung. Und das hatte nicht nur Nachteile.
Geschichte von Neu-Penzing im Kontext von Wien
Der heutige Stadtteil, den viele als „Neu-Penzing“ bezeichnen – also der Bereich zwischen Beckmanngasse, Hütteldorfer Straße, Johnstraße und Fenzlgasse im westlichsten Teil von Rudolfsheim-Fünfhaus (15. Bezirk) – ist Teil einer langen städtischen Entwicklung, die im 18. Jahrhundert begann und sich über fast 300 Jahre vollzogen hat.
Es gibt darüber sehr viel informationsmaterial, NADEUM-WIKO hat dies auf einer Extra Seite zusammen gefasst: Geschichtlicher Hintergrund von „NEU PENZING„
Von 1970 bis in die Gegenwart 2025
1970 – Die autogerechte Stadt
- Stadtplanung stark auf Individualverkehr ausgerichtet
- Straßen, Kreuzungen und Parkraum standen im Vordergrund
- Öffentlicher Raum primär als Verkehrsfläche genutzt
- Bürgerbeteiligung existierte, war aber stark hierarchisch
Weiterführende Informationen:
Stadt Wien – Stadtentwicklungsgeschichte
1980 – Öffentlicher Verkehr als Rückgrat
1980 – Öffentlicher Verkehr als Rückgrat
- 1978 Eröffnung der ersten U-Bahn-Linie (U1)
- Ausbau eines modernen U-Bahn-Netzes
- Straßenbahnen bleiben erhalten
- Politische Kontinuität sorgt für Stabilität
Weiterführende Informationen:
Wiener Linien – Geschichte
1990 – Verdichtung und Alltag
1990 – Verdichtung und Alltag
- Bevölkerungswachstum und Nachverdichtung
- Straßenräume funktional, aber wenig lebenswert
- Große Parkanlagen vorhanden, aber Asphalt dominiert
Weiterführende Informationen:
Statistik Austria – Bevölkerungsentwicklung
2000 – Versiegelung und erste Warnzeichen
2000 – Versiegelung und erste Warnzeichen
- Zunahme des motorisierten Verkehrs
- Straßenflächen zunehmend als Parkplätze genutzt
- Diskussionen über urbane Hitzeinseln beginnen
Weiterführende Informationen:
Umweltbundesamt Österreich – Berichte
2010 – Neue Impulse, neue Konflikte
2010 – Neue Impulse, neue Konflikte
- Politische Öffnung für neue Stadtentwicklungsansätze
- Ausbau von Radwegen, Verkehrsberuhigungen
- Einführung der 365-Euro-Jahreskarte (2012)
- Konflikte zwischen Generationen sichtbar
Weiterführende Informationen:
Stadt Wien – Mobilitätskonzept
2020 – Pandemie als Wendepunkt
2020 – Pandemie als Wendepunkt
- COVID-19 verändert Nutzung des öffentlichen Raums
- Parks und Gehsteige gewinnen an sozialer Bedeutung
- Temporäre Verkehrsmaßnahmen zeigen Machbarkeit von Veränderung
- Generationenübergreifendes Umdenken
Weiterführende Informationen:
WHO – COVID-19
Stadt Wien – COVID-19 Maßnahmen
Persönliches Fazit
Meine Beobachtungen sind subjektiv, geprägt von Jahrzehnten des Lebens und Arbeitens in Wien. Sie stehen jedoch im Einklang mit den historischen Entwicklungen der Stadt. Wien hat viel richtig gemacht – moderner öffentlicher Verkehr, kulturelle Vielfalt, soziale Infrastruktur. Gleichzeitig bleibt die Aufgabe, Straßen, Gassen und Plätze als gemeinsame Lebensräume zu gestalten – gerade angesichts eines sich erwärmenden Klimas und wachsender Bedürfnisse der Stadtgesellschaft.
Rudolfsheim-Fünfhaus im Wandel – persönliche Erfahrungen 2020–2025
2020–2021: Eine Stadt im Ausnahmezustand
Die Jahre 2020 und 2021 waren auch in Wien von der COVID-19-Pandemie geprägt. Der öffentliche Raum veränderte seine Bedeutung: Gehsteige, Plätze und Straßen wurden zu Orten kleiner, informeller Begegnungen. Gleichzeitig zeigte sich deutlich, wie knapp frei nutzbarer Raum in dicht bebauten Bezirken tatsächlich ist.
In dieser Zeit wurde politisch eine Entscheidung getroffen, die langfristige Wirkung entfalten sollte: Schanigärten mussten über den Winter nicht mehr abgebaut werden. Was zunächst als Krisenmaßnahme gedacht war, entpuppte sich als sinnvoller Schritt gegen unnötige Ressourcenverschwendung – und als Türöffner für neue Formen der Straßennutzung
2022: Netzwerkerweiterung im eigenen Bezirk
2022 begann ich bewusst, mein Netzwerk im Wohnbezirk Rudolfsheim-Fünfhaus (1150) zu erweitern. Ich suchte das Gespräch mit Menschen, die – so hoffte ich – meine Zukunftsperspektiven für den öffentlichen Raum zumindest verstehen, wenn nicht sogar teilen würden.
Mit Vertreterinnen und Vertretern der Grünen im Bezirk kam es zu intensiven Gesprächen über den Mangel an Aufenthaltsqualität im Straßenraum. Gleichzeitig wurde klar, dass Teile der „alten Garde“ im Bezirk weiterhin stark das Autoland priorisierten. Selbst die Idee eines Superblocks nach dem Vorbild Barcelonas wurde zu diesem Zeitpunkt klar abgelehnt.
Rückblickend lässt sich sagen: Die Zeit arbeitete dennoch in meine Richtung. Die Grünen hatten in der vorangegangenen Stadtregierung wichtige Impulse gesetzt – für konservativ geprägte Sozialisten damals kaum vorstellbar. Als Opposition brachten sie jedoch frischen Wind in die städtische Debatte.
2023: Beteiligung, Agenda-Arbeit und das Parklet
2023 wurde ein ausgesprochen aktives Jahr. In einem Lokal namens Velobis an der Ecke Johnstraße/Linzerstraße kam es zu einer intensiven Diskussion mit dem neuen Bezirksvorsitzenden Ing. D. Baurecht sowie der damaligen Bezirksvorständin aus dem 14. Bezirk. Ziel des Bezirks war es, über neu zu gründende Agenda‘s die Bevölkerung direkt in Veränderungsprozesse einzubinden.
Ich hatte das Glück, nicht nur Teil bestehender Bezirks-Agenda‘s zu werden, sondern selbst eine neue Agenda mitzugründen. Im August 2023 wurde ich zudem in eine Steuerungsgruppe aufgenommen.
Im Rahmen der Agenda Rudolfsheim-Fünfhaus (RH5) fanden über das Jahr hinweg mehrere Sitzungen statt. Ziel war es, den westlichsten Teil des Bezirks klimafitter zu gestalten – unter Einbeziehung all jener Bürgerinnen und Bürger, die sich beteiligen wollten.
Im zweiten Quartal 2023 wurde schließlich die Genehmigung für ein Parklet erteilt. Die ursprünglich einreichende Person konnte das Projekt nicht umsetzen. In einer Sitzung wurde gefragt, wer es übernehmen wolle. Ich meldete mich.
Damit ergab sich die Möglichkeit, in unserer Gasse etwas aufzustellen, das Zukunft hatte: eine durch Bescheid der MA46 genehmigte, konsumfreie öffentliche Fläche – allerdings mit Verantwortung.
Im August 2023 wurde das von einem Architekten geplante Parklet gemeinsam mit anderen Engagierten aufgebaut – bei beinahe 40 °C im Schatten. Die Reaktionen reichten von Empörung über den Wegfall zweier Parkplätze, über sprachlose Verwunderung bis hin zu Befürchtungen vor Lärm.
Die Realität:
Es wurde nicht laut.
Die Umgebung verschlechterte sich nicht.
Vandalismus blieb aus.
2024: Verstetigung (Dauerhafte Etablierung) und Infrastruktur
Ab Winter 2023/24 blieben – dank einer Entscheidung der zuständigen Stadträtin – sowohl Schanigärten als auch genehmigte Parklets ganzjährig bestehen. Damit entfiel das jährliche Auf- und Abbauen und ein erheblicher Ressourcenaufwand.
2024 gelang es gemeinsam mit engagierten Anrainerinnen und Anrainern, einen Hydranten gegenüber dem Parklet (bereits im 14. Bezirk gelegen) erneuern zu lassen. Er wurde als öffentlicher Trinkbrunnen geöffnet.
Das war nicht nur ein symbolischer Erfolg: Bis dahin musste Wasser mühsam aus dem vierten Stock herabgetragen werden, um die Pflanzen in den Trögen zu versorgen. Ab dem zweiten Quartal 2024 wurde diese Arbeit spürbar erleichtert – ich wurde schließlich nicht jünger.
2025: Alltag, Akzeptanz und neue Realitäten
2025 wurden zusätzliche Blumenbehälter aufgestellt. Leider verschwanden einige davon, ebenso wie einzelne Pflanzen. Ob aus Ablehnung, Unachtsamkeit oder dem weit verbreiteten Irrglauben, öffentlich bedeute „frei verfügbar“, lässt sich nicht eindeutig sagen. Auch Müll und Littering nahmen etwas zu – ein bekanntes Phänomen öffentlicher Räume.
Wie bereits in den Vorjahren fand auch 2025 in der Adventzeit ein offenes Treffen statt. 2023 und 2024 – beides Wahljahre – waren zahlreiche Bezirks- und Stadtpolitiker anwesend. 2025 hingegen verlangte ein dichtes Veranstaltungsjahr viel Ausdauer von allen Beteiligten.
Das Parklet ist inzwischen Teil der Straße geworden. Niemand regt sich mehr darüber auf. Das ist gut – zeigt aber auch, dass es für viele im Bezirk schlicht zu weit entfernt liegt. Es ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar.
Am 13. Dezember 2025 war das Wetter wenig einladend: feuchtkalt, Hochnebel, kein Schnee. Dennoch gab es Apfelpunsch, heißen Gewürztee und weihnachtliche Kekse. Die einst schneereiche Adventzeit ist in Wien seit etwa 2000 zunehmend einer grauen Feuchtigkeit gewichen.
Ausblick
2025 neigt sich dem Ende zu.
2026 meldet sich bereits leise an.
Das Parklet bleibt.
Als Ort der Begegnung.
Als Zeichen dafür, dass Veränderung möglich ist – Schritt für Schritt, im Kleinen, aber mit Wirkung.
Wer mehr wissen will kann uns in der WhatsApp Gruppe 1150 West antreffen, Vorraussetzung du gibst uns dein Telefon Nummer bekannt. Aber auch der Bezirk und die Stadt Wien selbst und ihre in ihrem Auftrag arbeitende Lokale Agenda LA21 sowie die Agenda Grätzllabor haben in den Sozialen Medien genügende Informationen für Intressierte Bürger und Bürgerinnen.

Verein Lokale Agenda 21 Wien
Der Verein Lokale Agenda 21 Wien unterstützt Bürger: Innenbeteiligung und Empowerment auf lokaler Ebene in Kontext der nachhaltigen Entwicklung. Dabei arbeitet der Verein eng mit der Stadtverwaltung, der Bezirkspolitik und der Zivilgesellschaft zusammen, um Beteiligungsmöglichkeiten für alle Wiener: Innen auf lokaler Ebene zu ermöglichen. Im Fokus der Arbeit des Teams des Vereins Lokale Agenda 21 Wien steht die Steuerung der Grätzllabore in zwölf Wiener Gemeindebezirken sowie die Umsetzung des Wien-weiten Aktionsprogramm Grätzloase. Das Team ist somit Dreh- und Angelpunkt für Fragen und Anliegen aller Partner: Innen, die gemeinsam an der erfolgreichen Umsetzung der Bürger: Innenbeteiligungsprogramme des Vereins Lokale Agenda 21 Wien arbeiten.
Sabrina Halkic, MSC
Geschäftsführung
+43 (0)660 82 96 251
E-Mail:s.halkic@la21.wien
Gerald Hofer, Dipl.-Ing.
Projektleitung Aktionsprogramm Grätzloase
+43 (0)660 86 72 097
E-Mail: g.hofer@la21.wien
Sarah Klimbacher, Bsc, MA
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
+43 (0)660 42 77 852
E-Mail: s.klimbacher@la21.wien
Carl-Fabian Zeisel
Office Management
+43 (0)660 13 15 936
E-Mail:f.zeisel@la21.wien
Carina Klammer, MA
Team Grätzloase
+43 (0)660 77 75 744
E-Mail: c.klammer@la21.wien
Pedram Dersch, BSc, MSc
Team Grätzllabor
+43 (0)650 26 49 678
E-Mail: p.dersch@la21.wien
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Fabian Sparlinek, BA, MA
Team Grätzloase
+43 (0)660 71 28 856
E-Mail: f.sparlinek@la21.wien
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Alex Hauff, BSC
Team Grätzllabor & Grafik und Foto
+43 (0)660 80 663 41
E-Mail: a.hauff@la21.wien
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Rudolfsheim Fünfhaus (1150) und der Bezirksteil "Neu Penzing"
Rechts sehen Sie den Bezirk 1150 auf dem Screenshot. Die rot gepunktete Linie zeigt eindeutig, wo dieser Bezirk liegt.
Das Haus-Symbol liegt am unteren Rand des Bezirksteiles „Neu Penzing“
Man geht die Fenzlgasse – zur Beckmanngasse – hinauf zur Hütteldorferstraße – und die Johnstraße wieder hinunter zur Fenzlgasse. In den letzten Jahren hat der Bezirk hier einiges unternommen, um diesen Bezirksteil zukunftsfähig zu gestalten.
2022 wurde die Goldschlagstraße in eine Radstraße umgewandelt.
2025 wurde die Meislstraße in eine Radstraße umgewandelt.
Sämtliche Radfahrer und Radfahrerinnen, die früher vom Gürtel über stark befahrene Straßen in die äußeren Bezirke wollten, können dies nun gefahrloser über diese beiden Radstraßen tun.
Wer mehr erfahren will kann dies unterfolgendem Externen Link tun:
Äußere Mariahilferstrraße:
An sich war dieser äußere Teil schon in die Jahre gekommen und somit konnte die Stadt Wien gleich mehrere anstehenden Erneuerungen umsetzen.
Sämtliche zu erneuernden Leitungen die unterirdisch die Versorgungen wie Entsorgungen der angrenzenden Häuser gewährleisten sollen, wurde Instandgesetzt.
Neugestaltung d. Mariahilferstrraße
Das Bild, aufgenommen durch den Präsidenten von „NADEUM“ zeigt einen typischen Heurigen, der insbesondere im Sommer oder an warmen Herbsttagen zum Verweilen einlädt.
Wien, ist mit seinen 23 Bezirken, seit der Auflösung des ehemaligen „Ostblocks“ zu einer modernen Stadt geworden. Seit 2015 als der „Arabische Frühling“ die ersten Schritte einer demokratischeren Welt versuchte zu verwirklichen, sind auch viele Menschen aus dem afrikanischen wie arabischen Raum nach Europa gewandert. Teils freiwillig, teils weil sie politisch verfolgt wurden.
Leider halten sich nicht alle ob Innländer: Innen wie Ausländer: innen an die in Österreich verpflichtenden Rechte wie Pflichten.
Es liegt nun an der heutigen Bevölkerung, Wien zukünftiger und lebenswerter zu gestalten und miteinander respektvoller umzugehen